Insbesondere in Westdeutschland war es kulturell lange so, dass die Frauen zu Hause blieben und die Kinder großzogen. Nach dem zweiten Weltkrieges war es noch jahrelang so, dass Frauen die Erlaubnis der Mannes erteilt bekommen musste, um überhaupt einer professionellen Beschäftigung nachgehen zu können. Auch kannte Westdeutschland den Begriff der „Rabenmutter“, sofern die Mutter gleichzeitig auch arbeitete und sich nicht vollumfänglich um die Kinder kümmerte. Das System war auch darauf ausgelegt, und ist es auch teilweise immer noch, dass sofern die Ehefrau eine Beschäftigung annahm, diese lediglich in Teilzeit zu sein hatte, weil die Einrichtungen wie Kindertagesstätten oder Kindergärten bis maximal 14h, 15h oder 16h die Kinder aufnahm. Diese bedeutet, dass eine Anstellung mit einem regulären Arbeitstag bis 18h nicht möglich war.

Diese Erwerbsbiographien führten dazu, dass der Ehemann den Hauptteil des Gehalts des Haushalts über Jahrzehnte verdiente. Dies führte dazu, dass die nunmehr die Frauen kaum ein ausreichendes historisches Gehalts-/Lohnniveau aufweisen können, um von ihrer Rente auskömmlich zu leben. Von den Ausnahmen, die eine Witwenrente erhalten, schließen wir in unsere Darstellung nicht ein, da diese Personen bei sog. großen Witwenrente erwerbsgemindert sein oder ein Kind aktuell aufziehen müssen, damit sie die Kriterien zur Auszahlung der Witwenrenten erfüllen.

Aus bei der sog. „Gender-Gap-Analyse“ wird stets wiederholt festgestellt, dass Frauen deutlich geringere Einkommen erhalten.

Weitere Prognosen zeigen, dass in Deutschland künftig jede dritte Neurentnerin in Armut leben wird!! Auch wird das Rentenniveau bis 2030 von aktuell 48% auf ca. 44,5% weiter sinken.

Der Norddeutsche Rundfunk hat über dieses Thema eine sehr gute Reportage gedreht.

Wir weisen als Schöne-Rente.de-Team darauf hin, dass man Altersarmut nicht einfach hinnehmen muss, sondern etwas an seinem Leben verändern kann. Ziehen Sie nach Bulgarien, erhöhen Sie Ihre Kaufkraft, leben Sie in einer Region mit einem milden Klima!

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